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Projekt 21: Woher kommt das Frühstück?

Kinder lernen was gesundes Essen ist. Und welchen Weg das Frühstück vom Bauernhof bis zu ihrem Tisch durchläuft. Für eine gesunde Ernährung.

 

Kurzbeschreibung:

Dieses Projekt wird von Studenten des Studiengangs "Soziale Arbeit" im Rahmen des Seminars "Anerkennung durch Engagement" der Katholischen Hochschule Freiburg durchgeführt. Schülerinnen des Sozialgymnasiums St. Ursula sind in diesem Fall Partner und Anleiter für die Kindergartenkinder der Kindertagesstätte "Unser lieben Frau" in Freiburg.

 

In unserem Projekt "Woher kommt das Frühstück?" sollen fünf Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und/oder einem Migrationshintergrund lebendig erfahren, was gesundes Essen ist und welchen Weg das Frühstück vom Bauernhof bis hin zum Frühstückstisch durchläuft.

 

Hierfür werden wir vier aufeinanderfolgende Tage miteinander verbringen. Am ersten Tag werden wir zunächst im Kindergarten anschauen, was gesundes Essen ist, um dann am zweiten Tag auf einem Bauernhof und bei der Schwarzwaldmilch hautnah zu erleben, woher das Essen kommt und wie es verarbeitet wird. Am vierten und letzten Tag werden wir gemeinsam mit den Kindern ein Frühstück für die Erzieherinnen und Erzieher und alle Projektbeteiligten vorbereiten. Jedes der fünf Kinder bekommt einen Schüler/eine Schülerin als feste Bezugsperson zugeteilt, die das Kind über das gesamte Projekt begleiten und unterstützen wird.

 

Über das Medium Essen wird der Beziehungsaufbau zwischen Kindern und Schülern erleichtert. Die Schülerinnen werden aktiv in die Projektplanung mit eingebunden, so dass sie möglichst eigenständig einen kindergerechten Theorieteil vorbereiten und durchführen können, sowie beim Zubereiten des Abschlussfrühstücks eingebunden werden. Bei den Besuchen auf dem Bauernhof und bei der Schwarzwaldmilch sind sie Ansprechspartner und Assistenz der Kinder.

 

Für die Kindergartenkinder:

Thematische Ziele für die Kinder sind, dass sie ein besseres Bewusstsein für gesunde Ernährung entwickeln. Die Kinder sollen Erfahrungen machen, dass das Thema Ernährung interessant und sowohl die Zubereitung, als auch das gemeinsame Essen Spaß machen kann und nicht nur bloße Nahrungsaufnahme ist. Weitere Ziele sind die Förderung der aktiven Beteiligung der Kinder und das Formulieren von Wünsche und Vorstellungen. Dies wird vor allem bei der Vorbereitung des gemeinsamen Frühstücks möglich sein, da dort die Kinder ihr neu erlerntes Wissen umsetzen, aber auch ihre Kreativität und Vorstellungen in kleinem Rahmen mit einbringen können. Sie sollen erfahren, dass sie sich auch in ihrem jungen Alter beteiligen können und ihre Beteiligung anerkannt und als positiv verstanden wird. So erfahren sie Anerkennung durch ihr Engagement während des Projekts von der Familie, den Erziehern, der Projektleitung und den Schülerinnen. Zudem bietet das Projekt für die Kinder mit Migrationshintergrund die Möglichkeit einen spielerischen Zugang zur deutschen Sprache und Kultur zu erfahren und es wird ihnen ebenso der Raum geboten, über ihre eigene Esskultur zu berichten und den anderen Kindern so mehr von sich zu Hause zu erzählen.

 

Für die Schüler/Schülerinnen:

Die Schülerinnen haben im Projekt "Woher kommt das Frühstück?" die Möglichkeit gelernte Inhalte anzuwenden und ein später mögliches Arbeitsfeld kennen zu lernen. Sie bereiten die Einführung zum Thema "gesundes Essen", begleitet von den Studenten, kindgerecht vor. Die Schülerinnen erhalten einen Einblick in die Kommunikation und den Arbeitsalltag mit den Kindergartenkindern mit erhöhtem Erziehungsbedarf und/oder Migrationshintergrund und erfahren spezifische Konflikte, welche in der Arbeit mit dieser Ziegruppe auftreten können. Dank der kleinen Kindergruppe ist hier individuelle Förderung und Betreuung der Kinder durch die Schülerinnen möglich. Der intensive Einzelkontakt bietet für die Schülerinnen eine Möglichkeit, die Zielgruppe verhaltensauffälliger Kinder näher kennen zu lernen und gelernte erziehungswissenschaftliche Methoden anzuwenden.

 

So kommen junge Kinder mit unterschiedlichstem Förderbedarf, Schüler/innen eines Sozialgymnasiums und das Thema der gesunden Ernährung zusammen. Aufgrund der großen Resonanz bei den Kooperationspartnern wäre es zudem wünschenswert, eine längerfristige Kooperation auch über das Projekt hinaus zu schaffen.

 

 

 
 
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