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Projekt 7: Patenschaftsprojekt "Miteinander" für benachteiligte Kinder (Freiburg)

Das Projekt „Miteinander“ knüpft Patenschaften zwischen benachteiligten Kindern und ehrenamtlichen, engagierten Mitbürgern.

 

Kurzbeschreibung:

 

Das Freiburger Patenschaftsprojekt „miteinander“ knüpft Patenschaften zwischen Kindern, die aufgrund gesellschaftlicher Bedingungen, familiärer Gegebenheiten und/oder individueller Voraussetzungen geringere Möglichkeiten haben, gleichberechtigt an Bildung, Kultur und gesellschaftlichem Leben teilzuhaben und MitbürgerInnen, die sich ehrenamtlich als Pate/In engagieren. Ziel der Eins zu Eins Patenschaften ist es, jedes Kind individuell, das heißt, nach seinem Bedarf und nach seinen Potentialen zu unterstützen und in seiner Entwicklung zu fördern. Gemeinsam gestalteten die Paten und Patinnen sinnvoll Zeit mit dem Patenkind, planen Aktivitäten, begleiten in alltäglichen Angelegenheiten und bieten Unterstützung im schulischen Bereich.

 

Jede Patenschaft wird fachlich begleitet. Kind, Eltern und PatIn haben eine feste Ansprechperson aus dem Projektteam, welches sich aus pädagogischen und psychologischen Fachkräften zusammensetzt. Die zuständige Fachperson verfolgt den Verlauf der Patenschaft, vermittelt im Konfliktfall und berät bei Fragen und Problemen. Durch stadtteilübergreifende Vermittlung finden Menschen unterschiedlicher Kulturen, Milieus und Generationen zueinander und lernen die jeweilige Lebenswelt kennen.

 

 

Patin Sonia berichtet über ihre Patenschaft mit dem 8 jährigen Max:

 „Im Augenblick bin ich mit Max beim Schwimmen voll beschäftigt. Nach etwas mehr als zwei Jahren Patenschaft arbeitete ich mit ihm, seine Ängste vor dem Wasser abzubauen. Im Frühjahr 2011 ist es soweit gewesen, dass er endlich angefangen hat sich im Wasser fortzubewegen. Richtige Tränen habe ich in den Augen gehabt, als ich das zum ersten Mal gesehen habe. Und da Max jetzt soweit ist, dass er bereit ist ohne viel Wiederrede in eine neue Gruppe fremder Kinder hineinzugehen, meinte ich, dass die Zeit reif für Schwimmunterricht war. Anscheinend habe ich das richtig eingeschätzt. Er hat sich sogar gefreut, als ich ihm erzählte, dass ich ihn für Schwimmunterricht eingetragen habe.

 

Dass er mitmachen würde habe ich schon gehofft. Aber dass er sich über den Unterricht freuen würde, hätte ich mir nie vorstellen können. Seit Montag macht er im Westbad Freiburg einen Schwimmkurs. Jeden Tag nach dem Kurs spielen und schwimmen wir beide zusammen. Ich muss ihn überreden nach 2 Stunden Freischwimmen aus dem Wasser zu kommen. Gestern waren wir von 9:45 bis 12:30 Uhr im Wasser. Ich war k.o, denn... Wasser ist nicht mein Element. Aber ich freue mich jetzt, dass Max mich dazu bringt, mich endlich nach vielen Jahren dem Schwimmen zu widmen. Max war auch erschöpft, aber seine neuen Leistungen haben ihm so viel Freude gemacht, dass er nicht aufhören wollte.

 

Heute hat er als einer von zwei Kindern sein "Frosch" Abzeichen geschafft.  Ich glaube bis Ende nächster Woche, wenn der Kurs zu Ende geht, wird er möglicherweise das "Seepferdchen" Abzeichen schaffen.  

 

Jedenfalls bereitet mir, wie seit Beginn unserer Patenschaft, Max Freude an seiner eigenen Leistung große Zufriedenheit.“  

 

Übrigens: Max hat das „Seepferdchen“ Abzeichen tatsächlich geschafft!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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