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Freiburger Teddybär-Krankenhaus 2018

Hier können Kinder den Ablauf eines Krankenhausbesuchs miterleben und Fragen stellen.

Wenn Kinder krank sind, geht es zum Kinderarzt und wenn Teddys in Freiburg und Umgebung krank sind, geht es für sie zu den Teddydocs des Freiburger Teddybär-Krankenhauses. An vier Tagen im Jahr können Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren mit ihren Kuscheltieren zu uns ins Teddybär-Krankenhaus kommen. Vor Ort werden die flauschigen Patienten dann gemeinsam mit den Teddy-Docs untersucht und behandelt. Dabei können die Kinder, ohne selbst betroffen zu sein, den Ablauf eines Krankenhausbesuchs miterleben und allerhand Fragen stellen. Auf spielerische Art und Weise bringen wir den Kindern so mehr über ihren eigenen Körper bei und helfen ihnen, die Angst vor Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten zu verlieren.

 

Das Teddybär-Krankenhaus wird dieses Jahr zum zweiten Mal im Park des Universitätsklinikums Freiburg stattfinden. Hier werden ein bis zwei Kinder von einem Teddy-Doc - einem speziell geschulten Medizinstudierenden - betreut, der sie durch die Untersuchungszelte führt.

 

Der Rundgang startet wie in einem richtigen Krankenhaus mit der Anmeldung: Dort melden sich die Kinder mit ihren Kuscheltieren an und dürfen dann noch einmal kurz in der Teddyschule, unserem "Wartezimmer", Platz nehmen. Hier erfahren die Kinder von einem der Studenten mehr über gesunde Ernährung und den menschlichen Körper. Zur Unterstützung sitzt unser Organteddy Bruno mit im Zelt, der den Kindern bereitwillig seine "Stoff-Organe" zeigt. So können die Kinder unter anderem Herz, Niere und Lunge aus der Nähe betrachten und ihre Funktionen kennenlernen.

 

Nach Aufruf durch den Teddy-Doc geht es mit dem Kuscheltier in das Untersuchungszelt. Dort wird mit dem Kind gemeinsam Anamnese erhoben und erste Untersuchungen gemacht, bevor es weiter in das Diagnostikzelt mit selbstgebauten Röntgen- und Ultraschallgeräten geht. In diesem Jahr werden wir diese Station beispielsweise durch ein CT und ein MRT noch erweitern, um den Kindern auch die Angst vor "der Röhre" nehmen zu können.

 

Zeigen sich im Diagnostik-Zelt schwere, kuscheltier-leben-bedrohende Befunde besteht die Möglichkeit das schwerkranke Kuscheltier im OP-Zelt zu operieren. Dabei dürfen die Kinder natürlich assistieren und können fleißig beim Beatmen, Verband anlegen und Spritze geben helfen - selbstverständlich "steril" im OP-Kittel. Routinemäßig werden hier "Bilddärme" entfernt, tiefe Wunden genäht und sogar fehlende Pfoten, Tatzen und Ohren wieder angenäht. Nach den Untersuchungen, Operationen und weiteren Behandlungen erhält jedes Kind ein Rezept über Tröstebonbons oder Gute-Besserungs-Tee für sein Kuscheltier. Dieses kann es gleich in der hauseigenen Teddy-Apotheke bei fleißigen Pharmaziestudierenden einlösen.

 

Um auch für die nötige Zahnhygiene der Kuscheltiere zu sorgen, geht es zum Abschluss noch zum Teddy-Zahnarzt. Hier zeigen Studierende der Zahnmedizin der Kindern mit Hilfe von großen Zahnputztieren das richtige Putzen der Zähne. Das dürfen die Kinder dann auch gleich ausgiebig an den großen Gebissen ausprobieren. Am Ende gibt es dann noch eine Zahnbürste für die eigenen kleinen Beißerchen geschenkt, damit sie das Gelernte zu Hause gleich anwenden können.

 

Mehrmals am Tag findet daneben die sogenannte "Elchrettung" statt, in der die Kinder einen "echten" Notfalleinsatz miterleben können: Der Plüsch-Elch ist mit seinem Fahrrad gestürzt und hat sich verletzt. Dabei hatte er nicht einmal einen Helm auf. Gemeinsam mit den Kindern wird der Krankenwagen gerufen, der auch gleich mit Blaulicht und Martinshorn angefahren kommt und den verletzten Plüsch-Patienten in die Notaufnahme des Teddybär-Krankenhauses bringt. Dort wird der Elch mit der Unterstützung der Kinder direkt untersucht, operiert und anschließend in sein Krankenbett gebracht.

 

Jedes Jahr wird das Teddybär-Krankenhaus größer, die Operationen anspruchsvoller und die Teilnehmerzahl höher. Im Jahr 2017 besuchten uns bereits über 1000 Kinder mit ihren kranken Kuscheltieren und wurden von mehr als 100 tatkräftigen Studierenden als "Teddy-Docs" betreut. Das Projekt beruht auf dem rein ehrenamtlichen Engagement von Studierenden der medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit Unterstützung durch Studierende der Zahnmedizin und Pharmazie, unter der Schirmherrin Prof. Dr. med. Brigitte Stiller (Ärztliche Direktorin der Klinik für angeborene Herzfehler und Pädiatrische Kardiologie am Universitäts-Herzzentrum Freiburg - Bad Krozingen) und kann daher nur mit Ihrer Unterstützung realisiert werden! Helfen Sie uns jetzt.

 

In erster Linie sind wir auf finanzielle Spenden angewiesen, um unter anderem die notwendigen Materialien (Verbände etc.) und die Zelte für das Teddybär-Krankenhaus finanzieren zu können.  Wir freuen uns über Ihren Beitrag zur Realisierung unseres 15. Freiburger Teddybär-Krankenhauses und auf ihren Besuch bei uns direkt vor Ort.

 

 
 
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